Naturkosmetik
Eigentlich sollten wir das Wort „Kosmetik“ nicht verwenden.
Kosmetik (vom altgriechischen Adjektiv κοσμετικός kosmetikós, vom Verb κοσμέω kosméo „ich ordne“, „ich ziere“, „ich schmücke“) hat zu Recht den Beigeschmack von oberflächlicher Verschönerung, etwas überdecken, schminken.
Wir sollten diesen viel strapazierten Begriff umschreiben: „Eine fürsorgliche Pflege unseres Körpers (im Wesentlichen der Haut), die ihn von außen und innen mit Stoffen aus der Natur versorgt, damit er sich aus eigener Kraft besser regenerieren kann“.
Das klingt kompliziert, beschreibt aber in etwa, was wir mit Naturkosmetik erreichen wollen.
Da wir es in der Naturkosmetik im Wesentlichen mit der Haut zu tun haben, möchte ich dieses Organ etwas näher beschreiben.
DIE HAUT
Die Haut eines jeden Menschen ist von frühester Jugend bis ins hohe Alter ständigen Veränderungen unterworfen. Die Beschaffenheit der Haut wird nicht nur von äußeren Einflüssen, sondern auch von der körperlichen und seelischen Gesamtverfassung des Menschen bestimmt. Die Haut spiegelt nicht nur die Vorgänge in unserem Organismus wider, sie ist auch ein eigenständiges Organ mit komplexen Funktionen. Um diese Funktionen besser zu verstehen und die Erkenntnisse in der praktischen Schönheitspflege anwenden zu können, ist es wichtig, den Aufbau der Haut zu kennen.
AUFBAU DER HAUT
Vereinfacht lässt sich die Haut in drei Schichten einteilen: die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Corium) und die Unterhaut (Subcutis). In jeder dieser Hautschichten befinden sich unterschiedliche Zelltypen, die sehr komplexe Aufgaben zu erfüllen haben. Was wir als äußere Körperdecke wahrnehmen und umgangssprachlich als Haut bezeichnen, ist nur ein kleiner Teil der Epidermis. Diese an der Oberfläche liegende sogenannte Hornschicht besteht aus lamellenartig angeordneten abgestorbenen Zellschuppen, die an der Peripherie echtes Horn (Keratin) enthalten. Die nächste Zellschicht der Epidermis ist die Glanzschicht, auf der die Hornhaut ruht. Sie ist besonders kompakt und widerstandsfähig und enthält sowohl innerhalb als auch außerhalb der Zellen Tröpfchen einer öligen Flüssigkeit, des Sebums. Zwischen der Glanzschicht und der darunter liegenden Körnerschicht befindet sich eine dünne Membran aus Keratin, die man als Schutzbarriere der Haut bezeichnen kann. In der Körnerschicht befinden sich die ersten lebenden Zellen der Epidermis. In diesen Zellen entstehen die Keratohyalinkörnchen, die wahrscheinlich Vorläufer der Hornsubstanz sind. Eine noch tiefere Schicht besteht aus den so genannten Stachelzellen und der von ihnen gebildeten Stachelzellschicht. Darauf folgt in der Tiefe der Epidermis die Basal- oder Keimschicht. Die unterste Zellschicht der Keimschicht grenzt an die Lederhaut, In den Zellschichten der Epidermis findet ein reger Transport statt. Das ständige Absterben von Zellen in der Hornschicht wird durch einfache Zellteilung in der basalen Keimschicht ausgeglichen. Hier entstehen also ständig neue Zellen, die nach oben wandern und sich auf ihrem Weg zur Oberfläche ständig verändern. An der Oberfläche sterben sie schließlich ab und werden abgestoßen. Man schätzt, dass täglich etwa 6-14 g Zellmaterial diesen Weg nehmen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Produktion neuer Zellen in der Keimschicht ab; je langsamer diese Neubildung erfolgt, desto deutlicher zeigt sich die Hautalterung. Unter der mehrschichtigen Oberhaut liegt die Lederhaut. Sie besteht aus zwei Schichten, von denen die erste durch zapfenförmige Papillen fest mit der Oberhaut verbunden ist. Je älter der Mensch wird, desto lockerer werden diese verbindenden Zapfen und desto mehr verliert die Epidermis an Elastizität. Die Endgefäße der Haut liegen in der Epidermis, die selbst gefäßlos ist und nur durch Diffusion ernährt wird. In der Lederhaut liegen also jene feinen Blutgefäße, die für die Kosmetik von innen heraus eine wichtige Funktion erfüllen; durch ihre emsige Tätigkeit werden Sauerstoff und Nährstoffe aus dem Blutkreislauf in die oberen Hautschichten transportiert. In der Dermis, dem produktivsten Teil der Haut, liegen auch die Lymphgefäße, die Haarfollikel, die Talgdrüsen, die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen und nicht zuletzt zahlreiche Nervenfasern mit ihren Endigungen. Die Hauptschicht der Lederhaut besteht aus netzartigem Bindegewebe, das durch dicke, gebündelte und elastische Fasergeflechte gekennzeichnet ist. Sie ist der Teil der Haut, der ihr Festigkeit und Elastizität verleiht. Es ist auch die Hautschicht, die bei Tierhäuten zu Leder verarbeitet wird; der Begriff Lederhaut stammt daher aus dem Gerberhandwerk.
Die tiefste Schicht der äußeren Körperhülle ist die Unterhaut (Subcutis). Sie stellt das Bindeglied zwischen den oberflächlichen Schichten und der Unterhaut dar, besteht aus lockerem Bindegewebe und geht ohne scharfe Grenze in die Lederhaut über. Die lockere Struktur der Subcutis ermöglicht es der Haut, sich auf ihrer Unterlage zu verschieben und sich in Falten zu legen. Die Unterhaut dient vor allem als Fettpolster; etwa zwei Drittel unseres gesamten Körperfetts sind hier gespeichert. Bei Überernährung wächst sie zu einem beachtlichen Fettpolster an. Nur in der Haut der Hohlhand und der Fußsohle ist das Unterhautfettgewebe kein Speicher-, sondern ein Aufbaufett. Das Unterhautfettgewebe speichert nicht nur Vorräte für schlechte Zeiten, es schützt auch die darunter liegenden Organe vor starken Kälteeinflüssen, vor allem vor lebensbedrohlichem Druck oder Stoß.
DIE FUNKTIONEN DER HAUT
Viele Aufgaben unserer Haut erscheinen uns so selbstverständlich, dass wir kaum auf die Idee kommen, die Haut als selbsttätiges Organ zu betrachten. Die Funktionen der Haut sind vielfältig und dienen bei aller Unterschiedlichkeit einem gemeinsamen Ziel: der Vermittlung zwischen unserem komplizierten Organismus und der Außenwelt.
Eine der wichtigsten Funktionen der Haut ist wohl ihre Schutzfunktion. Sie bildet eine Barriere gegen mechanische, thermische und chemische Einflüsse. Das Eindringen schädlicher Mikroorganismen, wie Bakterien, mobilisiert beispielsweise ein "Müllabfuhr"-System in der Dermis. Auch rein passiv macht die strukturelle Beschaffenheit der Dermis unsere Haut widerstandsfähig. Die zahlreichen, vor allem elastischen Faserelemente ermöglichen eine Verschiebung der Haut gegenüber den darunter liegenden Schichten. Der Schutzmantel der Haut hält schädliche Lichteinwirkungen von unseren Organen fern. Die Haut ist in der Lage, Melanin zu bilden: Melanin ist das Hauptpigment unserer Haut, das in körniger Form in der untersten Schicht der Oberhaut, manchmal auch in den darunter liegenden Schichten eingelagert ist. Dieses Pigment bestimmt die Farbe der Haut. Schwarze Haut ist mit Melanin überladen, bei Albinos fehlt es völlig. Die Synthese des dunklen Pigments wird durch UV-Strahlung und Wärme angeregt. Je höher die Pigmentkörnchen in der Oberhaut eingelagert sind, desto dunkler erscheinen sie nach außen. Als Speicherorgan kann die Haut nicht nur lebensnotwendige Fette, sondern auch Wasser, Zucker und Mineralsalze einlagern. Bei Bedarf werden diese dem Organismus wieder zugeführt. Um den Wärmehaushalt des Körpers zu regulieren, passt sich die Haut ständig den äußeren Bedingungen an. Diese thermoregulatorische Funktion der Haut beruht auf der Verengung und Erweiterung der feinen Blutgefäße in den Papillen der Lederhaut in Abhängigkeit von der Außentemperatur. Sinkt die Hauttemperatur, verengen sich die Gefäße und verringern so den Wärmeverlust. Der umgekehrte Vorgang findet bei warmer Außenluft statt. Auch die Behaarung trägt dazu bei, Wärmeverluste zu vermeiden. Eine weitere wichtige Rolle spielen die Schweißdrüsen der Haut. Bei großer Hitze werden sie aktiver und die Haut scheidet vermehrt Wasser aus. Durch die Verdunstung des Schweißes wird dem Organismus Wärme entzogen. Neben der sichtbaren Transpiration gibt die Haut ständig unmerklich Wasser ab, die sogenannte Perspiration, die normalerweise etwa 1 Liter pro Tag beträgt. Bei großer Kälte hingegen treten die Talgdrüsen der Haut verstärkt in Aktion. Sie scheiden so viel Talg aus, bis sich ein schützender Fettfilm auf der Haut gebildet hat. Der oberflächliche Fettfilm wird nicht nur von den Talgdrüsen produziert und als Talg auf der Epidermis sichtbar, sondern ist ein Gemisch aus wasser- und fettlöslichen Substanzen, das aus der Talgsekretion, dem Schweiß und den Hornlamellen der Haut entsteht. Überwiegt die wässrige Phase, so bildet sich auf der Haut eine Emulsion vom Typ Öl-in-Wasser. Überwiegt dagegen die Fettphase, so bildet sich eine Wasser-in-Öl-Emulsion. Dies ist ein Schutzmechanismus gegen das Austrocknen der Haut. Der Wasser-Fett-Film unserer Haut ist nicht konstant, sondern hängt von verschiedenen Faktoren wie Alter und Geschlecht ab. Der hohe Gehalt an bestimmten Fettsäuren im Säureschutzmantel der Haut hilft, das Wachstum von krankheitserregenden Mikroorganismen auf der Hautoberfläche zu bremsen: Die Fettsäuren greifen in bestimmten Fällen in den Stoffwechsel der Bakterien ein und bilden so zusammen mit dem Säureschutzmantel der Haut eine Barriere gegen Krankheitserreger.
Im Notfall kann die Haut sogar ein anderes Sinnesorgan ersetzen: Wenn ein Mensch sein Augenlicht verloren hat, entwickeln die Fingerspitzen eine erhöhte Sensibilität. Die fein verästelten Nerven, mit denen die Haut reichlich versorgt ist, ermöglichen über die Nervenbahnen im Gehirn oder im Rückenmark die Wahrnehmung von Reizen, die eine ständige Anpassung an die äußeren Bedingungen erlauben. Vegetative Nervenfasern regulieren die Tätigkeit der Schweißdrüsen und die Durchblutung der Haut. Auch seelische Impulse spiegeln sich auf der Haut wider: Nervosität kann zu Schweißausbrüchen oder Erröten und Erblassen führen. Eine dominierende Funktion unserer Haut ist der Schutz durch einen Säuremantel. Dieser Säuremantel entsteht durch die Produktion der Schweiß- und Talgdrüsen, durch wasserlösliche Substanzen in der Hornschicht und nicht zuletzt durch die ausgeschiedene Kohlensäure. Der Säureschutzmantel der Haut verringert die Wachstumschancen von Krankheitserregern, verhindert aber nicht das Wachstum aller Bakterien. Normalerweise befinden sich auf der Haut zahlreiche Bakterien, die aber keinen Schaden anrichten; werden sie verdrängt, nehmen schädliche Keime ihren Platz ein. Dies geschieht zum Beispiel durch Konservierungsstoffe, die Hautcremes in hoher Konzentration zugesetzt werden. Neben seiner antibakteriellen Funktion nimmt der Säureschutzmantel auch Ablagerungen körperfremder Stoffe auf, die dann an anderer Stelle keinen Schaden mehr anrichten können. Störungen des Säureschutzmantels der Haut bilden die Grundlage für Hautunreinheiten aller Art, Rötungen, Pickel, Entzündungen und Juckreiz. Wird der Säureschutzmantel durchbrochen, verbessern sich sofort die Wachstumsbedingungen für Bakterien und andere Krankheitserreger. In der Praxis geschieht dies z.B. durch unkontrollierte Nebenwirkungen von waschaktiven Badezusätzen oder durch die Verwendung bestimmter Seifen.
Ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise unserer Haut ist leider notwendig, um das weite Feld der „Naturkosmetik“ zu verstehen!
NATURKOSMETIK - EIN ÜBERBLICK
In der Kulturgeschichte der Körperpflege hat die Selbstherstellung von Kosmetika eine lange Tradition. Die ältesten Rezepturen für Schönheitsmittel sind aus Ägypten und Griechenland überliefert und noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts wusste jede Frau mehr über die Zusammensetzung, Zubereitung und Anwendung von Kosmetika als wir sogenannten aufgeklärten Verbraucherinnen und Verbraucher. Bis dahin war es selbstverständlich, kosmetische Präparate nach altbewährten Rezepten selbst herzustellen oder vom Apotheker mischen zu lassen. Erst mit der industriellen Massenproduktion von Kosmetika ging nicht nur das Wissen über die Zusammensetzung von Kosmetika verloren, sondern es verschwanden auch wertvolle und wirksame Rohstoffe aus den Produkten. Heilkräftige Pflanzenöle wurden durch billige Mineralöle ersetzt, ätherische Parfümöle wichen synthetischen Duftstoffen, natürliche Pflanzenextrakte wurden durch chemisch aufgespaltene Substanzen ersetzt, ohne Rücksicht auf deren natürlichen biologischen Zusammenhang. Farb- und Konservierungsstoffe schließlich krönen die unnatürliche Zusammensetzung dessen, was heute als »Naturkosmetik« verkauft werden darf. Mit diesen Kosmetika hat das hausgemachte Naturprodukt kaum etwas gemeinsam. Zubereitet aus natürlichen pflanzlichen Ölen, Fetten und Duftwässern, angereichert mit echten Pflanzenextrakten, parfümiert mit natürlichen ätherischen Ölen, stellt jedes dieser Produkte eine biologische Einheit dar, und keine noch so teure Fertigkosmetik kann an die Exklusivität des Naturproduktes heranreichen. Auch wenn sich die Kosmetikindustrie in der Werbung gerne des »Naturlooks« bedient, ist es ihr bei Beibehaltung der bisherigen Herstellungs- und Vertriebspraxis nicht möglich, dem Anspruch »Naturkosmetik«< auch nur annähernd gerecht zu werden.
Es ist also keineswegs ein Rückschritt, wenn wir den echten und wirklich reinen Naturprodukten den Vorzug geben. Wie in der Medizin, wo wir immer das unverfälschte Naturheilmittel dem chemischen Produkt vorziehen werden, ist auch in der Kosmetik das Naturmittel in seiner biologischen Reinheit dem Industrieprodukt weit überlegen. Deshalb wurden die traditionellen Rezepturen der Heilpflanzenkosmetik mit Hilfe von Dermatologen auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht.
Ich möchte die Selbstherstellung von Naturkosmetik wieder populär machen.
Die Basis für selbstgemachte Naturkosmetik sind immer wertvolle natürliche Rohstoffe, und bei der Weiterentwicklung der Rezepturen führt der konsequente Weg automatisch dazu, auch Extrakte aus Heilkräutern selbst herzustellen und in die Kosmetik einzuarbeiten.
Das Wissen um die Heilkraft der Pflanzen reicht weit zurück. Jede Heilpflanze hat eine große historische Tradition, die wir in den zahlreichen Schriften über Pflanzenheilkunde nachlesen können. Das älteste Werk zu diesem Thema stammt vom chinesischen Kaiser „Shin-nong“ aus dem Jahr 3700 v. Chr.. In der Galerie der bedeutenden Pflanzenheilkundler finden wir Namen wie Hippokrates, Galen, Hildegard von Bingen, Hieronymus Bock, Paracelsus, Carl von Linné und Pfarrer Kneipp. In der Volksmedizin waren Heilpflanzen über viele Jahrhunderte die einzige Medizin, und es wurden zahlreiche Methoden entwickelt, um die Wirkstoffe aus den Pflanzen zu gewinnen. So wurden frische Pflanzen zerkleinert, um den Saft zu gewinnen, Tees, Abkochungen, Aufgüsse, Tinkturen, Extrakte und Essenzen zur inneren und äußeren Anwendung hergestellt. Diese Methoden der Wirkstoffgewinnung sind bis heute unverändert geblieben. Heilkräuter bilden die Grundlage vieler Rezepturen. Ihre hautverschönernden, heilenden und pflegenden Eigenschaften sind aus der Kosmetik nicht mehr wegzudenken. Ein kleiner Überblick über die wichtigsten Wirkstoffe der Heilkräuter mag dies verdeutlichen:
Da sind zum einen die gerbstoffhaltigen Kräuter, die adstringierend und antiseptisch wirken. Sie wirken nicht nur porenverengend auf die Haut, sondern auch wundheilend und entzündungshemmend. Ein weiterer wichtiger Inhaltsstoff von Heilpflanzen ist der Pflanzenschleim, der zum Beispiel in der Eibischwurzel und in der Malve reichlich vorhanden ist. Die Schleimstoffe umhüllen die Haut und wirken dadurch beruhigend, glättend und heilend. Kieselsäurehaltige Pflanzen wie das Zinnkraut festigen das Bindegewebe, fördern die Durchblutung und klären die Haut. Sehr wichtig sind auch die ätherischen Öle, die in vielen Heilpflanzen enthalten sind. Durch ihren angenehmen Duft stimulieren sie den gesamten Organismus, wirken entkrampfend, heilend und belebend auf die Haut. Andere Wirkstoffe wie Glykoside, Schwefel und Saponine wirken schleimlösend, antiseptisch und reinigend. All diesen einzelnen Wirkfaktoren ist die Heilpflanze in ihrer Gesamtheit noch überlegen, denn sie enthält zahlreiche Begleitstoffe, die ihre Heilwirkungen zu einem biologischen Ganzen zusammenwirken lassen.
Wie viel Spaß die Zubereitung von Kräuterkosmetik macht und wie positiv sich ihre Anwendung auf Dein Aussehen und Dein Wohlbefinden auswirkt, wirst Du erst erfahren, wenn Du die Rezepte aus der Naturkosmetik selbst ausprobiert hast (schreibe uns, wir schicken Dir gerne eine Liste mit empfehlenswerter Literatur zum Thema).
Heilkräuter kannst Du in Apotheken und Kräuterläden kaufen, aber viel mehr Spaß macht die Kosmetikküche, wenn Du die Heilkräuter selbst gesammelt und die Extrakte selbst hergestellt hast. Verbinde einen gesundheits- und schönheitsfördernden Spaziergang durch Wald und Wiesen mit der Suche nach wild wachsenden Heilkräutern oder reserviere dir in deinem Garten ein Plätzchen für den Anbau von Heilpflanzen. Es ist eine wunderbare Erfahrung, vor der eigenen Haustür zu finden, was man vielleicht am anderen Ende der Welt gesucht hat.
Vielleicht geht es dir, einer Leserin, einem Leser, den ich nicht persönlich kenne, jetzt so, wie es fast allen geht, wenn ich ihnen diesen Artikel zum Lesen gebe: „Würde ich gerne machen, klingt ja ganz vernünftig, aber woher soll ich die Zeit dafür nehmen?“
Wäre es möglich, auf den Konsum einer weiteren TV-Serie zu verzichten?
Welchen Erholungswert hat der neu geplante Urlaub wirklich?
Es kann sehr hilfreich sein, eine Liste der laufenden Aktivitäten zu erstellen, um dann mit etwas Abstand zu entscheiden, was wirklich notwendig ist und worauf man eventuell verzichten kann.
Ich will dich mit meinen „schlauen“ Ratschlägen nicht verärgern!
Ich möchte nur, dass möglichst viele Menschen ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen und ein spannendes, ein glückliches Leben haben.
Reynard





















